In der letzten Nacht fand die 83. Oscarverleihung im Kodak Theatre in Los Angeles statt. Bereits am 25. Januar diesen Jahres wurden die Nominierungen für diese Verleihung bekannt gegeben und seit dieser Nacht nun stehen die neuen Gewinner fest, die sich in die Reihe der Oscargewinner einreihen können. Als absoluter Favorit halt der Historienfilm „The King´s Speech“, der in zwölf Kategorien nominiert war. Der Film von Tom Hooper konnte vier der begehrten Auszeichnungen in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Collin Firth) und Bestes Originaldrehbuch einheimsen. Ebenso vier Auszeichnungen bekam der Science-Fiction-Film „Inception“ von Christopher Nolans. In zehn Kategorien nominiert war der Western-Remake „True Grit“, der sich allerdings nicht gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte. Mit drei Auszeichnungen ging die Geschichte um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg nach Hause. Das Drama „The Social Network“ gewann in den Kategorien Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Filmmusik und Bester Schnitt.
Die Preise für die besten Darsteller gingen neben Colin Firth an Natalie Portman (Black Swan) sowie Christian Bale und Melissa Leo (beide „The Fighter“. Die deutschen Filmemacher gingen in diesem Jahr leider leer aus.
Alles in allem galt diese 83. Oscarverleihung als wenig spektakulär und war höchstens von den zahlreichen Kleider der Moderatorin Anna Hathaway gekennzeichnet. Sie zog sich gleich acht mal um, was den meisten Zuschauern wohl mehr im Gedächtnis geblieben ist, als die Reden der Laudatoren.


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