Zahlreiche Stars und Sternchen ließen sich jahrelang von Gaddafis Sohn Mutassim einladen und ließen sich dafür wahrlich gut bezahlen. Von Millionenbeträgen ist die Rede, die viele Stars bekommen haben sollen, um vornehmlich auf der Karibikinsel St. Barth für Mutassim aufzutreten. Nach den neusten Entwicklungen aber steigt die Spendenbereitschaft der Stars: sie wollen ihre Gagen für derartige Auftritt wohltätigen Zwecken zufließen lassen.
Die Gästelisten der zahlreichen Partys im Nikki-Beach-Club auf St. Barth sind lang und gespickt von hochkarätigen Stars. So tummelten sich auf der Promi-Insel Stars wie die R&B-Sängerin Beyonce Knowles, die für eine Million Dollar ein paar Liedchen geträllert haben soll. Auch Jon Bon Jovi, Lindsay Lohan und Jay-Z sollen dabei gewesen sein, berichtete das US-Magazin «Rolling Stone». Nicht bekannt ist allerdings, ob diese prominenten Partygäste für ihre Anwesenheit bezahlt. Daneben waren Popstar Maria Carey ebenso wie Kollege Lionel Richie mit von der Partie, fanden US-Medien heraus. Weiter geht es mit Enrique Iglesias oder der Tennisspielerin Anna Kurnikowa. Diese Namen sind nur ein kleiner Teil der Verflechtungen, die das Gaddafi-Regime in die westliche Welt unterhielt. Daneben soll Gaddafi-Sohn Saif al-Islam in London in allerhöchsten Kreisen - sogar im Buckingham Palace – verkehrt haben.
Auch wenn damals schon bekannt war, dass ein Großteil der Menschen in Libyen unterhalb der Armutsgrenzen leben mussten, hat dies die Stars und Sternchen nicht weiter interessiert. Sie folgten den Einladungen des Diktator-Sohns und ließen es sich gut gehen. Inzwischen aber scheinen die Stars vom Nikki-Beach-Club auf ihre PR-Berater gehört zu haben, denn Beyonce z.B. soll alles Geld für ihre Auftritte für die Gaddafi-Familie an die Erdbebenopfer in Haiti gespendet haben. Pop-Sängerin Nelly Furtado aus Kanada spendete ebenfalls ihre Gage für einen Auftritt in Italien, der von Gaddafis Familie organisiert wurde. Konsequent war auch der Rektor der renommierten Universität London School of Economics, Howard Davies. Er trat am Donnerstag mit der Begründung zurück: «Ich bin für das Renommee der Einrichtung zuständig und das hat Schaden genommen. Die Hochschule hatte eine Spende in Höhe von mindestens 300.000 Pfund von der Gaddafi-Familie angenommen.


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