Sänger von Ou Est le Swimming Pool bringt sich bei Festival um


Es sollte ein ausgelassenes Fest werden, doch es wurde von gleich zwei Todesfällen überschattet. Auf dem Rockfestival „Pukkelpop“ in Belgien brachte sich er Sänger der britischen Elektropop-Gruppe „Ou Est le Swimming Pool“, Charles Haddson ums Leben. Daneben erlitt am vergangenen Donnerstag ein Toningenieur der Rockgruppe eine Herzattacke, an deren Folge er verstarb.

Die Nachrichtenagentur „Belga“ berichtete, dass sich Charles Heddon am Freitag nach seinem Auftritt von einem Pfeiler auf dem Parkplatz für Künstler herunterstürzte. Die junge Band „Ou Est Le Wimming Pool“ wurde 2009 in Camden, einem Stadtteil von London, gegründet. Charles Haddon war ein Mann der ersten Stunde. Bereits im ersten Jahr konnte die britischen Synthie-Pop-Band mit ihrer Debütsingle Dance the Way I Feel überzeugen und erreichten die Top 10 der UK Indie Charts sowie die australischen ARIA Charts. Es folgten viele Auftritte, wie bespielweise auf dem Festival „Bestival“ und dem „Glastonbury Festival“. Ferner waren Ou Est Le Swimming Pool auch zusammen mit der Band „La Roux“ auf große Tour durch Großbritannien. In diesem Jahr sollte am 22. Oktober das Album „Christ Died for our Synths“ auf den Markt kommen.

Auch wenn Trauer und Bestürzung das Festival bestimmten, wurde es fortgesetzt. Jedes Jahr strömen Zehntausende Musikliebhaber zum Pukkelpop, dass in Kiewit bei Hasselt in Belgien statt findet. Das Festival feiert in diesem Jahr seine 25. Ausgabe und ist neben dem Festival „Rock Werchter“ größte Festival seiner Art in Belgien. In seinem Jubiläumsjahr, das gleichzeitig unter einem ganz schlechten Stern stand, war restlos ausverkauft.

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